Graham, Lynne – Geliehenes Glück (Julia Band 1676)

Graham, Lynne
Geliehenes Glück
Julia Band 1676
20 1/05
4198166102204
Cora

Inhalt:

Wie in einem Märchen kommt Hilary sich vor, als sie mit Roel sein elegantes Haus in Genf betritt: überall Luxus, Kostbarkeiten, Blumen. Dabei darf sie dem attraktiven Millionär auf keinen Fall zeigen, wie beeindruckt sie ist! Nach einem Unfall hat er sein Gedächtnis verloren und glaubt, dass sie seit vier Jahren glücklich miteinander verheiratet sind. Weil er sich nicht aufregen darf, muss sie vor ihm verbergen, dass sie damals in London nur zum Schein die Ehe geschlossen haben. Also schweigt Hilary, als er sie in die Arme nimmt und sinnlich küsst. Und genießt ihr geliehenes Glück. (Quelle Cora Verlag)

Meine Meinung:

Also, mir ist das etwas witziges (?) passiert … gerade habe ich festgestellt, dass ich zu diesem Roman bereits im Jahr 2016 meine Meinung veröffentlicht habe. Hier im Blog! Jetzt fiel mir der Roman wieder in die Hände und ich habe ihn neu bewertet und erst dann festgestellt, dass ich dies bereits getan habe. Egal wie, hier die „alte“ Meinung *hier klicken* und hier gleich die aktuelle Meinung:

Wenn ein Cora-Roman von Lynne Graham ist, freue ich mich immer. Sie ist eine meiner Lieblings-Autorinnen aus dieser „Ecke“.

Mit der Geschichte von Hilary und Roel konnte sie mich aber nicht überzeugen. Und das, obwohl sie richtig viel Potenzial gehabt hätte! Die Idee war so toll! Und dann das …

Zunächst einmal sind beide Hauptprotagonisten charakterlich sehr oberflächlich dargestellt. Es gab vieles, was für mich nicht glaubwürdig erklärt wurde. Ich meine, welcher Schweizer Bankier und Milliardär lässt sich von einer Frisöse in einem mittelmäßigen Salon von einer Frau mit Springerstiefel und rosa Haarspitzen die Haare schneiden!? Dazu noch diese von mir als aufdringlich empfundenen Gespräche, also, das ging gar nicht. Die Krönung ist aber, dass Hilary über vier Jahre auf Roel wartet! Ich meine, das ist gut möglich, nur war es mir hier völlig miserabel erklärt.

Roel selber soll als kaltherziger Bankier mit ehrenhafter Familientradition dargestellt werden. Er ist intelligent und erfolgreich, wurde aber dazu erzogen, herzlos und kalt zu sein. Ihm und seiner Familie gehört eine Privatbank in Genf. Dies gelingt, wenn auch mit kleineren Abstrichen, denn ich bin der Meinung, er hätte bestimmt eine standesgemäßere Frau als Hilary zum heiraten gefunden, zumal es nur eine Zweckehe ist. Die Situation und wie diese zustande kam, war für mich nicht glaubwürdig.

Hilary muss sich und ihre Schwester schon früh selbst versorgen. Sie leben in Armut, und nur der Job als Friseurin hält sie beide mehr recht als schlecht über Wasser. Roel, den sie im Salon kennenlernt, ist die Liebe ihres Lebens. Man könnte sagen, sie ist verliebt in ihn, ohne dass je etwas zwischen ihnen „passiert“ wäre. Sie tritt optisch als Punk auf, mit Igelfrisur.

Was gar nicht ging, waren für mich die stellenweise abgehackten und unplausiblen Dialoge. Ich konnte nur ärgerlich den Kopf schütteln.

Fazit:

Ein Roman von meiner Lieblings-Autorin Lynne Graham, der mich leider überhaupt nicht überzeugen konnte. Dabei war die Idee so süß!! Okay, es lässt sich auch stellenweise über die abgehackten Dialoge weglesen, aber der Gesamteindruck bleibt dennoch enttäuschend. Das ist so schade, vor allem gerade Hilary war mir charakterlich auch wieder so gegenteilig „angelegt“: naiv und doch stellenweise durchsetzungsfähig. Zusammen mit Roel erschien vieles einfach zu oberflächlich und zu gewollt.

Alles in allem: Die Idee hätte viel Potenzial gehabt. Leider war das nichts!

Den Roman gibt es mit verschiedenen Covern, daher hier zwei Link-Adressen:

Link zum Buch/Verlag mit Leseprobe: https://www.cora.de/cora-shop/julia/julia/geliehenes-gluck.html

oder

https://www.cora.de/cora-shop/julia/julia/geliehenes-gluck-16881.html

 

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