Harrington, Nina – Geständnis im Orchideengarten Band 1951

Harrington, Nina  Geständnis im Orchideengarten   Romana Band 1951 14  1/12 4198161302500 Cora Verlag

Harrington, Nina
Geständnis im Orchideengarten
Romana Band 1951
14 1/12
4198161302500
Cora Verlag

Inhalt:

Großstadt-Ladys in Designerkleidern: Der Topmanager Leo weiß genau, welcher Typ Frau ihm gefällt. Bis er auf einer Party Sara kennenlernt. Sie lebt auf dem Land, züchtet Orchideen – und nichts in Leo war gefasst auf  den Zauber ihrer Anmut. Sie sind wie Tag und Nacht, dennoch suchen und finden sich ihre Lippen schon am ersten Abend. Jedes Wiedersehen ist kostbar für Leo, denn nie zuvor hat ihn eine Frau so fasziniert. Doch all die Zeit quält ihn, dass er Sara ein Geständnis machen muss: Seine Familie plant einen Hotelbau. Dort, wo Saras geliebter Orchideengarten liegt. (Quelle Cora Verlag)

Meine Meinung:

Diese Geschichte ist ein sogenannter „reread“ von mir. Diesen Ausdruck habe ich vor kurzem auch das erste mal gehört und er hat mir gleich gefallen. Denn er bezeichnet in einem Wort eine ganze Handlung für die es im deutschen kein Wort gibt, nämlich, ein Buch wieder zu lesen. Der Roman ist aus dem Jahr 2012??? Und ich konnte mich unglaublicherweise daran erinnern, dass er mir nicht gefallen hat. Ich nehme an, das hat mit dem Thema zu tun:

Eine junge Gärtnerin züchtet Orchideen und trifft ihren Traummann, der sie aber aufgrund familiärer Verpflichtungen hintergehen muss. Mir blieb dieses „Orchideen züchten“ irgendwie haften, ich finde das ist ein besonderes Thema und konnte mich deswegen daran erinnern. Ach, was soll ich sagen, die Geschichte hätte soooo schön werden können! Leider gefiel mir der Erzählton der Autorin gar nicht, denn die Geschichte hatte einen altmodischen „Touch“, bzw. die Charaktere waren irgendwie so konservativ dargestellt. Manchmal frage ich mich wirklich, ob solche Geschichten aus der heutigen Zeit stammen oder einfach nur wörterweise aktualisiert wurden.

Auch fehlte mir wieder die Authentizität der Charaktere. Sara wirkte oft aufgesetzt hippiemäßig und tollpatschig und das vertrug sich zudem nicht mit ihrem Adelstitel, den sie an mancher Stelle nachtrauerte. Oder dass sie sich auf dem Empfang mit den Angestellten unterhält, obwohl sie einen Adelstitel hatte. Das wirkte so aufgesetzt.  Leo hingegen nahm ich den Unternehmer nicht ab. Der Schluss kam dann mit einer sehr verwirrenden Wendung, als Sara plötzlich in die Sitzung platzt und allen von ihren Plänen erzählt. Oder dass Leo plötzlich Architektur studiert. Das wir irgendwie überflüssig.

Fazit:

Auch beim zweiten mal Lesen wurde die Geschichte nicht besser. Die Charaktere waren nicht glaubwürdig und das Setting mit der Orchideenzüchterei wurde irgendwie nicht richtig ausgenutzt. Zudem wirkte der Adelstitel von Sara nur wie ein Topping, das nicht so recht mit dem Rest harmonierte. Dennoch muss ich auch hier sagen, die Idee an sich war zwar Besonders, aber mit der Umsetzung hat es nicht so geklappt.

 

1 von 5 Sternen

 

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