Graham, Lynne – Geliehenes Glück Julia / Band 1676

Graham, Lynne Geliehenes Glück Julia / Band 1676 20 1/2005 4198166102204 Cora Verlag

Graham, Lynne
Geliehenes Glück
Julia / Band 1676
20 1/2005
4198166102204
Cora Verlag

Inhalt:

Wie in einem Märchen kommt Hilary sich vor, als sie mit Roel sein elegantes Haus in Genf betritt: überall Luxus, Kostbarkeiten, Blumen. Dabei darf sie dem attraktiven Millionär auf keinen Fall zeigen, wie beeindruckt sie ist! Nach einem Unfall  hat er sein Gedächtnis verloren und glaubt, dass sie seit vier Jahren glücklich miteinander verheiratet sind. Weil er sich nicht aufregen darf, muss sie vor ihm verbergen, dass sie damals in London nur zum Schein die Ehe geschlossen haben. Also schweigt Hilary, als er sie in die Arme nimmt und sinnlich küsst. Und genießt ihr geliehenes Glück. (Quelle Cora Verlag)

Meine Meinung:

Ich nehme es gleich vorneweg – von Lynne Graham bin ich anderes gewöhnt. Die Geschichte ist allerdings eigentlich nicht sooo schlecht, wenn es nicht einige unglaubwürdige Wendungen gäbe. Welcher Millionärs Bankiers-Erbe heiratet eine punkige Londoner Friseurin? Und wenn auch nur zum Schein? Und nach vier Jahren entflammt plötzlich die große Liebe? Also, theoretisch hätte das ja sein können, aber es gibt nur wenige Autorinnen, denen ich so einen Spagat zutrauen würde, und ich dachte immer, Lynne Graham gehört dazu. Hier in dieser Geschichte hat sie allerdings nicht geschafft, mich zu überzeugen.

Die Charaktere Hilary und Roel hätten Potenzial gehabt, wurden aber nicht stringent authentisch dargestellt. Es gab zwischendurch zu viele Brüche und Ungereimtheiten. Der steife Millionär Roel bricht plötzlich mit allen Konventionen und zaubert eine Ehefrau „aus dem Hut“. Der steife und traditionelle Banker hat sogar Sex mit ihr in seinem Büro. Nicht die Sache an sich geht hier nicht, sondern die Tatsache, dass er vorher ganz anders charakterisiert wurde und ich mir aufgrund dessen so ein Verhalten nicht vorstellen konnte. Hilary ist ganz niedlich, wenn allerdings auch sehr sehr naiv für ihre punkige Art. So ganz und klar glauben konnte ich nicht, dass sie in vier Jahren nie versucht, mit ihm Kontakt aufzunehmen, ihn aber weiterhin geliebt hat.

Fazit:

Na ja. Wirklich empfehlen kann ich die Geschichte leider nicht. Zu unausgewogen waren die Charaktere in ihren Handlungen und die Vorkommnisse stellenweise unglaubwürdig. Schade, denn das Setting war durchaus interessant und ja, es gab auch schöne Passagen mit Herz-Schmerz zu lesen, aber dann kam gleich wieder eine nicht glaubwürdige Handlung und machte das schön gelesene eigentliche zunichte.

 

2 von 5 Sternen

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